Rotbarsch

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Der Rotbarsch, oder auch genannt, ist ein der zu den Knochenfischen gehört. Hauptsächlich kommt er im nördlichen Atlantik vor.
Im Jahr 1758 wurde er das erste Mal sehr genau beschrieben und dies auch schriftlich festgehalten. Gefunden werden kann er in der Barentsee, an der Küste Islands und Norwegens, oder in den Gewässern Grönlands. Dies sind nur ein paar Beispiele.

Rotbarsch

© yetdark/flickr

In Ausnahme Fällen kann ein Rotbarsch bis zu einem Meter groß werden. Erstaunlicher Weise werden Fische, die in großer Tiefe leben größer als die anderen. Er lebt bei einer Tiefe zwischen 10 und 100 Metern. Im Durchschnitt werden sie 15 kg schwer und erreichen ein Alter bis zu 60 Jahren. Markenzeichen des Fisches ist seine typische goldrote Farbe. Nur am Bauch geht die Farbe eher zu pink oder rosa hin. An der Rückenflosse können dem Fisch bis zu 15 kräftige Stacheln wachsen. Um gut zu Recht zu kommen benötigt er eine Temperatur zwischen 3 und 7° Celsius. Die ganz jungen Fische findet man in der Nähe von der Küste. Zu seiner Nahrung gehören zum Beispiel Krill, Heringe und diverse Leuchtkrebse, oder auch Garnelen.

Fortpflanzung beim Rotbarsch

Bei der Fortpflanzung gehört der Fisch zu denen die lebend gebären. Die Paarungszeit ist von August bis Januar. Dabei gelangen die Spermien mit einem kurzen Samenrohr zu dem Weibchen. Sie haben die Möglichkeit die Spermien für einige Zeit zwischen zu lagern. Die eigentliche Befruchtung findet von Februar bis März statt. Wie so viele Fische wandern die weiblichen Fische dann zu ihrem eigenen Geburtsort. Die Fischlarven werden zwischen April bis Juni geboren. Ein einziges Weibchen kann dabei bis zu 350.000 Larven gebären. Die langsam wachsenden Jungfische leben zuerst hauptsächlich nahe der Wasseroberfläche. Ab 4-5 Jahren bekommen sie erst ihre typische Färbung. Die Geschlechtsreife erlangen sie etwa ab dem 10. Lebensjahr.
Da der Rotbarsch als sehr wohlschmeckend gilt, ist er sehr gefragt. Da sie sich oft in der Nähe des Meeresbodens aufhalten, werden sie mit dem entsprechenden Netzen dort gefangen. Seit 1999 nahm die Fangquote des Rotbarsch stetig zu, so dass zum Schluss bis zu 80.000 Tonnen erreicht wurden. Inzwischen ist der Durchschnitt wieder etwas gesunken. Den Rotbarsch gibt es frisch, oder tiefgefroren in vielen Variationen zu kaufen. Da sie sehr beliebt bei dem Käufer sind, haben sie eine große wirtschaftliche Bedeutung.

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